Mit starken Leistungen und insgesamt vier Medaillen kehrten die Kämpfer des Taekwondo Gebrazhofen von der Euregio 2026 am Samstag, 17.10.26, aus Innsbruck zurück. Manuel Klotz sicherte sich dabei den Turniersieg, während Raphael Tae-Yang Choi, Benjamin Rein und Moritz Reutlinger jeweils die Silbermedaille erkämpften.
Raphael Tae-Yang Choi startete im Halbfinale souverän. Gegen einen noch unerfahrenen Gegner dominierte er beide Runden deutlich und setzte die taktischen Vorgaben konsequent um. Beide Runden gewann er mit Point Gap und zog verdient ins Finale ein. Dort entwickelte sich ein ausgeglichener Schlagabtausch. Nach einer knapp verlorenen ersten Runde stand es nach der zweiten Runde unentschieden, wobei die Kampfrichter Raphael vorne sahen. In der dritten Runde ging er zunächst in Führung, musste dem hohen Tempo jedoch Tribut zollen. Einen Rückstand von zehn Punkten konnte er nicht mehr aufholen. Damit sicherte sich Raphael Platz zwei.
Auch Manuel Klotz überzeugte bereits im Halbfinale. Er kontrollierte beide Runden und gewann jeweils mit deutlichem Point Gap. Im Finale zeigte er anschließend erneut seinen Kampfgeist. Die erste Runde entschied er mit 15 Punkten Vorsprung klar für sich. Sein Gegner stellte sich anschließend taktisch besser auf ihn ein, doch Manuel behielt die Führung bis zur letzten Sekunde. Damit holte er verdient den Turniersieg und knüpfte an seine Siegesserie aus der Vorwoche an.
Benjamin Rein startete direkt im Finale gegen einen österreichischen Gegner. Nach einer klar verlorenen ersten Runde stellte er sich taktisch besser ein und konnte die zweite Runde lange anführen. In einem intensiven Schlagabtausch musste er sich letztlich knapp geschlagen geben. Trotz Platz zwei zeigte er besonders in der zweiten Runde taktisches Geschick und große Ausdauer.
Moritz Reutlinger kämpfte nach einer Woche Verzicht in seiner alten Gewichtsklasse. Im Halbfinale setzte er seine Körpergröße geschickt ein, hielt seinen Gegner auf Distanz und punktete auch im Infight. Nach zwei überzeugenden Runden zog er ins Finale ein. Dort führte er lange, ehe eine 20-minütige Unterbrechung nach einem Unfall auf einer anderen Kampffläche den Kampf unterbrach. Sein Gegner nutzte die Pause besser und ging kurz vor Ende mit zwei Kopftreffern in Führung. Auch in der zweiten Runde kämpfte Moritz stark, musste sich jedoch den Auswirkungen der anstrengenden Woche geschlagen geben. Platz zwei war dennoch eine hervorragende Leistung.
Das Team ist stolz auf die gezeigten Leistungen und blickt motiviert auf die kommenden Wettkämpfe. Ein besonderer Dank gilt allen Fahrern, Sponsoren und Betreuern.
